Nach einer langen, erholsamen Nacht machten wir uns am Morgen früh auf, um den Präsidentenpalast sowie das gegenüberliegende Nationalmuseum Omans anzuschauen. Im Allgemeinen ist kaum in Worte zu fassen, welche ästhetischen Bemühungen die Omanis unternehmen, um nicht nur Parkanlagen, sondern auch lange Strassenabschnitte mit Blumen zu begrünen. Das Wasser stammt unserer Vermutung nach aus grossen Entsalzungsanlagen, wie auch in den VAE, da das Klima ansonsten sehr aride ist.

Der Präsidentenpalast sowie das Nationalmuseum gefielen uns enorm. Die vielen Aspekte omanischer Kultur und Tradition sind auf sehr ansprechende und feine Weise im Museum abgebildet. Etwas weniger gefiel uns der touristische Souk in der Muttrah-Corniche, wo wir ständig angesprochen wurden und nebst billigen, chinesischen Touristen-Souvenirs wenig zu finden war – dies blieb zum Glück eine Ausnahme und war vermutlich eher den pakistanischen Marktverkäufern zuzuschreiben als den Omanis, welche während unseren gesamten Ferien sehr respektvoll und freundlich waren. Die Corniche ist aber ansonsten sehr pittoresk und bietet sich gut an für einen Nachmittagsspaziergang. Das relativ kurze Tagesprogramm entsprach unserer nach wie vor Jetlag-geprägten Tagesenergie optimal.

Die Muttrah-Corniche