Glücklicherweise wurde uns am Vortag vom Hotelbesitzer das noch fast neue „Oman Across Ages Museum“ (OAAM) empfohlen. Dieses war nicht nur betreffend der Qualität und Verständlichkeit aller Exponate top, sondern spielt auch architektonisch (Cox Architecture aus Australien) in der obersten Liga mit.

Nach dem sehr unterhaltsamen Besuch des OAAM machten wir uns auf den Weg zu unserem eigentlichen Tagesziel, dem „Jebel Akhdar“ (auf deutsch „grüner Berg“), welcher etwa 1500 Meter höher gelegen und über eine sehr steile, aber geteerte und angenehme Strasse zu erreichen ist. Dort begaben wir uns auf den sogenannten „village hike“, welcher uns während etwa einer Stunde durch die wunderschönen, begrünten Terrassen des Jebel Akhdar führte. Da unsere Oman-Reise im frühen Februar stattfand, waren die Terrassen vermutlich noch nicht so grün, wie sie später im Jahr wären.

Nach unserem Spaziergang mussten wir uns entscheiden, ob wir den gleichen Weg zurückgehen oder per Autostopp eine Mitfahrgelegenheit finden wollten. Glücklicherweise nahm uns der allererste vorbeifahrende Omani sofort mit und stellte uns freundlich bis zu unserem Auto.

Nach einer kurzen Fahrt besuchten wir noch das Wadi Beni Habib, wo einige verlassene Bergdörfer vom Leben im Oman vor dem Öl zeugen. Im Allgemeinen half uns die Webseite https://omanwanderlust.com sehr dabei, detaillierte Angaben und Fotos zu unseren jeweiligen Reisezielen zu finden. 

Anschliessend besuchten wir noch das nur per Vierrad-Auto erreichbare Suwgra, ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes Dorf, welches von einer Familie bewohnt und seit Kurzem als Hotel genutzt wird. Obwohl wir erst kurz vor 18 Uhr dort ankamen und die Führungen offiziell nicht mehr stattfanden, empfang uns ein Familienmitglied und führte uns sehr freundlich durch das pittoreske Felsen-Dorf.

Nach einer längeren und holprigen Fahrt mit unserem Offroader kamen wir spätabends in Nizwa an, wo wir den Tag mit einem Spaziergang über die wunderschöne Stadtmauer ausklingen liessen.