Mit seinen wunderschönen Oasen (ebenfalls UNESCO-Welterbe), historischen Festungen und Schlössern wird Al Ain offenbar als kulturell-touristischer Konterpunkt zu Abu Dhabi und Dubai vermarktet, wie wir bei unserem morgendlichen Besuch der Oase Al Ain erfuhren. Al Ain verfügt über eine reiche, vielfältige Geschichte (die aktuellen Scheiche des Emirats Abu Dhabi kommen unter anderem aus dieser Stadt) und der Besuch dieser Stadt lohnt sich überaus für alle VAE-Touristen, welcher nicht mit einem Gefühl völliger Sinnesüberflutung nach Hause gehen wollen.





Eine komplett andere Welt erwartete uns in der etwa zwei Autostunden entfernten Grossstadt Abu Dhabi, wo die Wolkenkratzer den aufstrebenden Charakter der Emirate verkörpern. Das Emirat von Abu Dhabi ist das reichste Emirat der VAE und musste 2008 Dubai finanziell unter die Arme greifen, als dieses infolge der Finanzkrise in Liquiditätsengpässe geriet.
Nach dem Einchecken in unserem Hotel besuchten wir zunächst den neu erbauten Präsidentenpalast (Qasr al Watan) aus dem Jahr 2017, welcher hinsichtlich Prunk und Grösse dem Petersdom in Rom in keiner Hinsicht nachsteht.











Im gleich daneben liegenden Luxushotel Mandarin Oriental (Emirates Palace) werden Hochzeiten und Besuche von Staatsoberhäuptern inszeniert. Weder Fotos noch Worte werden der atemberaubenden Opulenz des Inneren dieses 3 Milliarden Dollar teuren Gebäudes gerecht. Immerhin ist es für normalsterbliche Leute möglich, das Gebäude zu besuchen, was schon nur aufgrund der raffinierten Pâtisserie ein überaus empfehlenswerter Programmpunkt für einen Besuch in Abu Dhabi ist.




