An diesem Tag nahmen wir uns vor, die Hauptattraktionen des riesigen Abu Dhabi zu erkunden und starteten gleich mit der wunderschönen Sultan-Zayed-Moschee (in diesem Land ist irgendwie alles nach dem Gründer der VAE, Zayed Bin Sultan Al Nayan, benannt).






Nach dem Bestaunen der Moschee besuchten wir noch das Louvre Abu Dhabi (Jean Nouvel), welches unter dem sinngemässen Motto „rediscover the global origins of humanity“ einige beeindruckende Exponate unterschiedlicher Weltregionen enthält, für einigermassen kulturbewanderte Westeuropäer gibt es allerdings relativ wenig Neues zu sehen – das eigentliche Highlight ist natürlich die Architektur.



Nach dem Besuch des Museums trafen wir einen in die VAE ausgewanderten Bekannten zu einem leckeren, aberteuren Essen in einem libanesischen Restaurant an der angesagten “Saadiyat Beach”. Von ihm erhielten wir einige sehr spannende Einblicke in die aktuelle Situation der staatlichen Firmen der VAE, welche versuchen, sich vom Öl zu lösen – was nicht nur mit potentiell schwindenden Ölreserven, sondern vielmehr mit einem globalen Überangebot von Öl und damit tiefen Preisen zu tun hat. Bei den Investitionen in Energie- und Infrastrukturprojekte sowie innovativen Technologien wird mit der grossen Kelle angerichtet. Schon beim Betrachten der schier unglaublichen, neuen Bauwerke der VAE hatten wir den Eindruck, der Westen werde langsam aber sicher von neuen Mächten abgehängt.
Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zum im Dezember 2025 eröffneten, ebenfalls architektonisch spektakulären National Museum, welches vom renommierten Architekturbüro Foster + Partners entworfen wurde.





Nach dem Museum besuchten wir noch das gleich danebenliegende, sehr eindrückliche Abrahamic Familiy House, welches sowohl eine Synagoge, eine Kirche wie auch eine Moschee in jeweils unterschiedlicher, aber durch die kubische Formensprache ähnliche Weise vereint. Letztere dürfen leider nicht fotografiert werden.