Am Montagmorgen starteten wir den Tag mit dem sehr angenehmen Besuch des ruhigen und wenig besuchten ehemaligen Präsidentenpalasts “Qasr al Hosn” in Abu Dhabi, dem ältesten Gebäude der Stadt, wo eine kleine, feine Ausstellung Einblicke in das Leben der Scheiche vor dem Erdöl gewährt (wie immer nicht ganz ohne propagandistische Prägung, Schönfärberei und Lobgesänge über den Scheich).

Auf dem Weg nach Dubai besuchten wir einen ausgewanderten Bekannten, welcher im Bereich der erneuerbaren Energien arbeitet und uns die eindrückliche Planstadt Masdar zeigte, eine Stadt, welche bereits im Jahr … von Abu Dhabi geplant wurde, um Prinzipien nachhaltiger Städte (Beschattung, Windtürme nach historischem Vorbild, autofreie Stadt bzw. selbstfahrende Autos etc.) umzusetzen. Obwohl immer noch sehr wenige Menschen in Masdar leben, scheint das Projekt langsam in Fahrt zu kommen und mehr Investoren anzuziehen. Auch die Universität mit Fokus auf KI befindet sich auf dem Gelände von Masdar.

Nach einer etwa einstündigen Fahrt auf teilweise bis zu sechsspurigen Autobahnen (oder noch mehr?) kamen wir in der verrückten Stadt Dubai an. Dank unserer Angewohnheit, immer nach einem Zimmer-Upgrade zu fragen, erhielten wir eine Suite mit Stadt-Blick im 56. Stockwerk (1.5 Minuten Lift-Fahrzeit)!

Die Aussicht aus dem 56. Stock ist atemberaubend

Der gigantische, in seiner Höhe immer noch einzigartige Burj Khalifa zieht die Blicke schon von Weitem auf sich. Selbst die Ingenieure sind beim Besuch dieses Meisterwerks immer wieder derart angetan, dass sie Bilder vom Turm machen! Nach der labyrinthartigen Einfahrt in das etwa 10-stöckige Parkhaus der Mall of Dubai und einem ebenso verschlungenen, langen Marsch durch die Mall kamen wir endlich vor dem Burj Khalifa an, wo unsere Blicke nach sehr weit oben zu leichten Nackenverspannungen führte.