Da die Aussichtsplattform auf dem Burj Khalifa zur abendlichen golden hour meist nicht nur teurer sondern häufig auch ausverkauft ist, entschlossen wir uns, das Spezialangebot zu Sonnenaufgang um 6:30 zu buchen. Aufgrund der noch sehr ruhigen und menschenleeren Tageszeit lohnte sich aus unserer Sicht das teure Upgrade auf die höheren Stockwerke kaum.

Nach einer vergleichsweise kurzen Lift-Fahrt von ebenfalls ca. 1.5 Minuten kamen wir im 124. Stockwerk des Burj Khalifa an, wo wir den surrealen Sonnenaufgang über Dubai genossen.

Nach der luftigen Höhe genossen wir eine kurze Zwischenzeit mit den Füssen auf dem Boden im historischen Quartier Al Fahidi und im neo-historischen Souk Seeb.

Danach ginge es wieder … Meter nach oben auf die Aussichtsplattform des „Frame“, eines einem Bilderrahmen ähnlichen Bauwerks mit eindrücklicher Aussicht auf die Skyline.

Nach einer Mittagspause in einem hippen indischen Restaurant im Bankenquartier schauten wir uns das beeindruckende „Museum of the Future“ von aussen an. Die Ausstellung liessen wir aus, da diese in Reviews als eher oberflächlich und inhaltslos bezeichnet wurde, und da wir bereits im Frame eine interaktive Show zur Zukunftsvision der Emirate erhalten hatten.

Um auch die ausgewachsensten Absurditäten der zeitgenössischen Kultur nicht zu verpassen, begaben wir uns in die Mall of the Emirates, die nebst ihrer den Jugendstil imitierenden Architektur sehenswert ist für eine per Klimaanlage heruntergekühlte, gigantische Halle, in der man wie in der Schweiz Skifahren kann, jedoch bei 50 Grad Aussentemperatur!

Den Tag liessen wir ausklingen mit einem dem Durchschnittsgaumen angemessenen italienischen Abendessen in einem Jamie-Oliver-Restaurant, welches wir vor allem aufgrund seiner Nähe zur Fountain Show beim Burj Khalifa ausgewählt hatten.